Die deutschen Sicherheitsbehörden suchen nach einem 48-jährigen Mann aus Nordrhein-Westfalen, der im Verdacht steht, Anschläge auf Umspannwerke und das Stromnetz verübt zu haben. Der Verdächtige aus Gevelsberg hatte sich in Bekennerschreiben zu Sabotageakten in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg bekannt, wobei er den Kampf gegen fossile Energieträger als Beweggrund nannte. Zudem wurden in Sachsen Sprengsätze nahe Umspannwerken entdeckt, deren Standorte ebenfalls aus den Schreiben hervorgingen. Bei Durchsuchungen stellten Einsatzkräfte in der Wohnung des Mannes Sprengstoff sicher. Sein als Wohnmobil genutzter Lastwagen wurde am Hambacher Forst aufgefunden, der Verdächtige selbst ist jedoch weiterhin flüchtig. Die Ermittlungsbehörden prüfen derzeit, ob die Taten einem linksextremistischen Hintergrund zuzuordnen sind oder fremdstaatlich gesteuert wurden. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt stufte die Vorfälle als Klimaextremismus ein und warnte vor möglichen weiteren Gefahren für die kritische Infrastruktur.
Source : Tagesschau
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