Der chinesische Logistikkonzern Speedaf expandiert in den Schweizer Markt und könnte damit die etablierte Konkurrenz wie die Post unter Druck setzen. Mit einem geplanten Sortierzentrum für täglich bis zu 50.000 Sendungen sowie regionalen Standorten in Zürich, Bern und Lausanne zielt das Unternehmen primär auf den wachsenden Import von Waren aus China ab. Experten der ETH Zürich stufen die Kapazitäten des 2019 gegründeten Dienstleisters als substanziell ein. Da Speedaf bereits international für Plattformen wie Temu oder Shein tätig ist, könnte das Unternehmen bei einer erfolgreichen Etablierung auch für heimische Händler attraktiv werden. Um die hohen Kosten für die letzte Meile zu bewältigen, plant der Logistiker die Zusammenarbeit mit lokalen Zustellpartnern. Die kompakte geografische Struktur der Schweiz begünstigt dabei den Aufbau eines landesweiten Netzwerks, was langfristig zu sinkenden Versandkosten führen könnte.
Source : SRF
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