Die spanische Exklave Ceuta ist weiterhin mit einer schwierigen humanitĂ€ren Lage konfrontiert, da sich dort derzeit etwa 8.000 bis 10.000 Migranten aufhalten. Da die KapazitĂ€ten der UnterkĂŒnfte bei weitem nicht ausreichen, sind rund 4.000 Menschen gezwungen, im Freien zu ĂŒbernachten. Infolge dieser als unhaltbar empfundenen ZustĂ€nde kam es am Sonntag zu Protesten der lokalen Bevölkerung. WĂ€hrend ein Teil der Demonstranten friedlich blieb, eskalierte die Stimmung an anderer Stelle, wobei das Fahrzeug einer Abgeordneten angegriffen wurde, da die Demonstranten fĂ€lschlicherweise humanitĂ€re Helfer darin vermuteten. Die Regionalregierung verurteilte die Gewalt, zeigte jedoch VerstĂ€ndnis fĂŒr den Unmut der BĂŒrger. Madrid arbeitet derweil mit Marokko zusammen, um die Grenzsicherung zu verstĂ€rken und eine Wiederholung der massiven Migrationswelle vom Juli zu verhindern. Die Anwohner kritisieren derweil die aus ihrer Sicht mangelnde UnterstĂŒtzung durch die spanische und europĂ€ische Politik.
Source : ÄT24
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