Im US-Bundesstaat Tennessee kam es bei der versuchten Vollstreckung eines Todesurteils gegen eine Frau zu schwerwiegenden Zwischenfällen. Die wegen Mordes verurteilte Christa Pike war nach der Verabreichung von zwei tödlichen Injektionen weiterhin am Leben, wie aus offiziellen Gerichtsunterlagen hervorgeht. Es handelte sich dabei um die erste geplante Hinrichtung einer Frau in diesem Bundesstaat seit über zwei Jahrhunderten. Zuvor war das Verfahren aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Rechtmäßigkeit des Urteils kurzzeitig unterbrochen worden. Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten lehnte jedoch einen endgültigen Aufschub der Exekution ab, was den Weg für die Durchführung ebnete, die letztlich nicht zum Tod der Verurteilten führte.
Source : ORF

